Mikrowelle Reinigen Leicht Gemacht: 7 Effektive Methoden zur Täglichen Pflege und Hygiene
Eine saubere Mikrowelle ist nicht nur eine Frage der Optik, sondern auch der Hygiene und des Geschmacks. Essensspritzer, Fettfilm und eingetrocknete Soßenreste können beim nächsten Aufwärmen unangenehme Gerüche verursachen – und sich sogar auf andere Speisen übertragen.

Die gute Nachricht: Mikrowelle reinigen geht schnell, wenn man regelmäßig kleine Schritte einbaut. Viele Verschmutzungen lassen sich mit Dampf lösen, ganz ohne aggressive Chemie. Besonders bewährt sind Hausmittel wie Zitrone und Essig.
In diesem Ratgeber findest du 7 effektive Methoden – von der täglichen Pflege bis zur Lösung für hartnäckige Fälle. So bleibt dein Gerät hygienisch, geruchsneutral und länger funktionsfähig.
Warum regelmäßiges Mikrowelle Reinigen so wichtig ist
Beim Erhitzen entstehen Dämpfe, Fettpartikel und Spritzer. Bleiben sie im Garraum, setzen sie sich an Wänden, Decke und Drehteller fest. Mit der Zeit wird daraus ein klebriger Belag, der sich schwerer entfernen lässt und beim Erhitzen „mitgart“.
- Hygiene: Rückstände sind ein Nährboden für Keime, besonders bei eiweißhaltigen Speisen.
- Gerüche: Eingebrannte Spritzer verursachen dauerhafte Geruchsnoten.
- Leistung: Verschmutzungen können die gleichmäßige Erwärmung beeinträchtigen.
- Lebensdauer: Regelmäßige Pflege schont Dichtungen, Drehteller und Innenraum.
Am einfachsten ist es, Verschmutzungen gar nicht erst eintrocknen zu lassen: Nach dem Aufwärmen kurz auswischen – und einmal pro Woche gründlicher reinigen.
Gerade in der Küche sammeln sich Fett und Essensreste nicht nur in der Mikrowelle, sondern auch an Herd, Backofen und anderen Geräten. Wenn du alle Küchengeräte gründlich und hygienisch reinigen lassen möchtest, kann eine professionelle Tiefenreinigung der Küche sinnvoll sein.
Methode 1: Mikrowelle mit Zitrone reinigen (Dampf gegen Fett & Gerüche)
Mikrowelle reinigen Zitrone ist ein Klassiker, weil Zitronensäure Fett löst und gleichzeitig Gerüche neutralisiert. Der Trick: Zitronendampf weicht Schmutz an, sodass du ihn danach leicht abwischen kannst.
- Eine hitzefeste Schüssel mit ca. 250–300 ml Wasser füllen.
- 1 Zitrone halbieren, Saft ins Wasser pressen, Schalen mit hineinlegen.
- 3–5 Minuten auf hoher Stufe erhitzen, bis es kräftig dampft.
- Tür 5 Minuten geschlossen lassen, damit der Dampf wirkt.
- Innenraum mit einem weichen Tuch auswischen, Drehteller separat reinigen.
Wenn du dich fragst, wie man mikrowelle reinigen mit zitrone am effizientesten umsetzt: Je länger der Dampf nachwirkt, desto weniger Schrubben ist nötig. Bei normaler Verschmutzung reicht diese Methode oft komplett aus.
Methode 2: Mikrowelle reinigen mit Essig (stark gegen Kalk & Gerüche)
Mikrowelle reinigen Essig eignet sich besonders, wenn Fettfilm und Gerüche hartnäckiger sind oder wenn du zusätzlich Kalkränder in der Schüssel bemerkst. Essig wirkt entfettend und desinfizierend im Alltagssinn.
- 250 ml Wasser + 2–3 EL Haushaltsessig (oder Essigessenz stark verdünnt) in eine Schüssel geben.
- 2–4 Minuten erhitzen, bis Dampf entsteht.
- Tür 5 Minuten geschlossen lassen.
- Innenraum gründlich auswischen, danach kurz lüften.
Diese Vorgehensweise ist ideal, wenn du deine mikrowelle reinigen mit essig-Routine schnell und ohne Spezialreiniger erledigen willst. Wichtig: Essiggeruch verfliegt, wenn du anschließend mit klarem Wasser nachwischst.
Methode 3: Stark verschmutzte Mikrowelle reinigen – 2-Stufen-Plan
Für eine stark verschmutzte Mikrowelle reinigen-Situation (eingetrocknete Soßen, eingebrannte Spritzer) hilft ein strukturierter Ablauf statt aggressiver Mittel.
- Stufe 1 – Einweichen mit Dampf: Nutze zuerst Zitrone oder Essig (Methoden 1 oder 2). Ziel ist, die Kruste zu lösen.
- Stufe 2 – Sanft lösen: Mit einem weichen Schwamm oder Mikrofasertuch abwischen. Bei Resten: eine Paste aus Natron + wenig Wasser auftragen, 5 Minuten wirken lassen, dann abwischen.
Achte darauf, keine kratzenden Schwämme zu verwenden – sie können den Innenraum beschädigen. Bei sehr hartnäckigen Stellen lieber erneut dämpfen, statt stärker zu reiben. Wenn sich Fett und eingebrannte Rückstände trotz mehrmaligem Dämpfen nicht lösen, betrifft das oft nicht nur die Mikrowelle. In solchen Fällen hilft eine professionelle Küchenreinigung mit Tiefenreinigung aller Küchengeräte, um hartnäckige Verschmutzungen sicher zu entfernen.
Methode 4: Drehteller, Rollenring & Zubehör richtig reinigen
Oft stammt der Geruch nicht nur aus dem Garraum, sondern vom Drehteller oder Rollenring. Dort sammelt sich Fett in Ritzen und unter dem Glas.
- Drehteller: Mit warmem Spülwasser reinigen oder (falls geeignet) in die Spülmaschine geben.
- Rollenring: Abnehmen, in Spülwasser einweichen, Ritzen mit einer weichen Bürste reinigen.
- Abdeckhaube: Ebenfalls regelmäßig spülen – sie verhindert neue Spritzer.
Wenn du den Innenraum bereits gedämpft hast, geht das Reinigen der Teile besonders schnell, weil sich Fett leichter löst.
Methode 5: Tägliche Pflege in 60 Sekunden (so bleibt es dauerhaft sauber)
Die beste Methode, um mikrowelle reinigen nicht zur lästigen Aufgabe werden zu lassen, ist eine Mini-Routine nach jeder Nutzung – vor allem nach Soßen, Suppen oder fettreichen Speisen.
- Nach dem Erhitzen kurz warten, bis der Dampf sich absetzt.
- Innenraum mit einem leicht feuchten Tuch auswischen.
- Spritzer an der Türinnenseite und am Rahmen nicht vergessen.
- Bei Bedarf 1 Tropfen Spülmittel auf das Tuch geben, danach klar nachwischen.
So entstehen gar nicht erst harte Krusten – und die wöchentliche Grundreinigung wird deutlich kürzer.
Methode 6: Gerüche entfernen & Frische bewahren (ohne Chemie)
Manche Speisen (Fisch, Curry, Popcorn) hinterlassen hartnäckige Gerüche. Hier hilft eine Kombination aus Dampf und Neutralisation.
- Zitronendampf: Ideal, wenn du die mikrowelle mit zitrone reinigen-Methode ohnehin nutzt.
- Essigdampf: Sehr effektiv bei kräftigen Gerüchen (siehe mikrowelle reinigen mit essig).
- Nachlüften: Tür 10–15 Minuten offen lassen.
- Natron-Schälchen: Über Nacht (ungeheizt) in die Mikrowelle stellen, um Gerüche zu binden.
Wichtig ist, Gerüche nicht „einzubrennen“: Je schneller du nach dem Kochen reinigst, desto weniger bleibt hängen.
Methode 7: Was du vermeiden solltest (damit nichts beschädigt wird)
Auch wenn es verlockend ist: Manche Mittel und Werkzeuge sind für Mikrowellen ungeeignet und können Oberflächen oder Dichtungen angreifen.
- Keine Scheuermilch oder Stahlwolle: Kratzer begünstigen neue Verschmutzung.
- Keine chlorhaltigen Reiniger: unnötig aggressiv und geruchsintensiv.
- Vorsicht bei Essigessenz: immer stark verdünnen, nicht pur verwenden.
- Nicht in Öffnungen wischen: Feuchtigkeit sollte nicht in Lüftungsschlitze gelangen.
Wenn du sanft vorgehst und regelmäßig dämpfst, brauchst du in der Regel keine starken Reiniger.
FAQ
Wie oft sollte man die Mikrowelle reinigen?
Leichtes Auswischen am besten nach jeder Nutzung (besonders bei Spritzern). Eine gründliche Reinigung mit Dampf (Zitrone oder Essig) reicht meist 1× pro Woche.
Was ist besser: Mikrowelle reinigen mit Zitrone oder mit Essig?
Zitrone ist ideal für frischen Duft und leichte bis mittlere Verschmutzung. Essig wirkt oft stärker gegen intensive Gerüche und Fettfilm. Beide Methoden funktionieren über Dampf und sind sehr effektiv.
Wie kann ich eine stark verschmutzte Mikrowelle reinigen, ohne zu schrubben?
Erzeuge zuerst Dampf (Zitrone oder Essig) und lasse ihn 5–10 Minuten einwirken. Wiederhole den Vorgang bei Bedarf. Danach lassen sich Rückstände meist mit einem weichen Tuch lösen.
Darf ich Essigessenz in der Mikrowelle verwenden?
Ja, aber nur stark verdünnt (z. B. 1 TL Essigessenz auf 250–300 ml Wasser). Pur ist sie zu aggressiv und kann Materialien unnötig belasten.
Wie entferne ich eingebrannte Flecken an der Decke der Mikrowelle?
Nutze zuerst Dampf, damit die Rückstände weich werden. Dann mit einem feuchten Tuch und ggf. etwas Natronpaste vorsichtig abwischen. Keine kratzenden Schwämme verwenden.
Fazit: Mikrowelle reinigen muss weder zeitaufwendig noch kompliziert sein. Mit Zitronen- oder Essigdampf löst du die meisten Verschmutzungen fast von allein. Ergänzt durch eine kurze tägliche Pflege bleibt der Garraum hygienisch, geruchsneutral und dauerhaft sauber – selbst wenn es einmal stärker verschmutzt ist.
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