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Wie oft sollte man die Wohnung putzen?

In der Werbung von CleanWhale wird gesagt, dass es ausreichend sei, die Reinigung zweimal im Monat auszulagern. So könne man 280 Stunden im Jahr gewinnen – für Freizeit, Lernen, Sport, Freunde oder neue Fähigkeiten. Klingt gut, oder? Doch ist das wirklich realistisch? Lass uns das genauer betrachten.

1. Ist zweimal im Monat putzen ausreichend?

Die Häufigkeit des Putzens hängt stark von deinem Lebensstil ab:

  • Wohnsituation: Lebst du alleine in einer kleineren Wohnung? Dann könnten zwei gründliche Reinigungen im Monat tatsächlich reichen, vorausgesetzt, du machst zwischendurch kleinere Aufräumaktionen.
  • Kinder oder Haustiere: Mit Kindern oder Haustieren im Haus sammelt sich Schmutz schneller an. In diesem Fall wären zwei Putztermine im Monat vielleicht nicht genug, um die Wohnung hygienisch sauber zu halten.
  • Größe des Haushalts: Bei größeren Haushalten oder Wohnungen sammelt sich mehr Staub und Schmutz, sodass eine wöchentliche Reinigung sinnvoller wäre.

Für kleinere oder weniger beanspruchte Haushalte könnte die Empfehlung von zweimal im Monat durchaus ausreichen. Wichtig wäre hier jedoch, dass du zwischen den Reinigungen selbst kleinere Aufgaben übernimmst, wie Staubsaugen oder das Abwischen von Oberflächen.

2. Was, wenn man selbst putzt?

Das Putzen kann tatsächlich mehr als nur eine lästige Pflicht sein – es kann auch einen positiven Einfluss auf deinen Alltag haben:

  • Bewegung und Aktivität: Viele Menschen sehen das Putzen als Gelegenheit, in Bewegung zu kommen und körperlich aktiv zu bleiben. Das Staubsaugen, Wischen und Fensterputzen kann eine Art „Mini-Workout“ sein. Diese Art von Bewegung ist zwar nicht intensiv, aber sie fördert die Durchblutung und gibt dir ein Gefühl von körperlicher Aktivität.

  • Meditation und Entspannung: Einige Menschen empfinden Putzen als eine meditative Aktivität. Es hilft, den Kopf freizubekommen und Stress abzubauen. Durch die einfache, repetitive Bewegung kannst du den Geist beruhigen und dich auf den Moment konzentrieren. Das Putzen lenkt die Aufmerksamkeit weg von den täglichen Sorgen hin zu klaren, greifbaren Aufgaben.

  • Selbstreflexion: Wenn du deine Wohnung aufräumst, kannst du auch über dein Leben und deine Besitztümer nachdenken. Es gibt dir die Möglichkeit, Dinge auszumisten, neu zu organisieren und zu hinterfragen, welche Gegenstände du wirklich brauchst. Das Putzen kann also eine Form von Selbstreflexion und „Lebensbereinigung“ sein.

3. Was ist mit den 280 Stunden Zeitersparnis?

Wenn du dich entscheidest, zweimal im Monat die Reinigung an eine Firma wie CleanWhale auszulagern, sollen dir laut Werbung 280 Stunden pro Jahr für andere Aktivitäten zur Verfügung stehen. Aber ist diese Zeit wirklich so wertvoll, wie sie klingt?

  • Was würdest du mit dieser Zeit tun? Wenn du wirklich strukturiert und diszipliniert bist, könntest du die Zeit in Dinge wie Weiterbildung, Sport oder neue Hobbys investieren. Aber oft nutzen Menschen zusätzliche Freizeit nicht so produktiv, wie sie es sich vielleicht vorstellen. Wäre diese gewonnene Zeit wirklich so effektiv genutzt? Oder würdest du sie am Ende einfach mit anderen Alltagsaufgaben oder Entspannung füllen?

  • Putzen als Teil des Lebensrhythmus: Für manche Menschen ist das Putzen ein natürlicher Teil ihres Tages- oder Wochenrhythmus. Wenn du das Putzen aufgibst, nimmst du dir vielleicht auch eine wertvolle Gelegenheit, dein Zuhause und dich selbst besser zu pflegen. Putzen kann wie ein „Neustart“ für den Geist und die Umgebung sein.

4. Der persönliche Wert der Reinigung

Für viele ist Putzen eine Balance zwischen Aktivität und Reflexion. Du hast die Kontrolle über dein Zuhause und pflegst dabei auch dein eigenes Wohlbefinden. Delegierst du das Putzen komplett, verlierst du möglicherweise diesen Aspekt, der nicht nur Ordnung, sondern auch innere Ruhe bringt. Andererseits kann eine professionelle Reinigung dir helfen, mehr Zeit für dich selbst zu schaffen, besonders wenn der Alltag zu stressig wird.


Schlussfolgerung: Selber putzen oder delegieren?

Die Antwort darauf, ob du die Reinigung auslagern oder selbst übernehmen solltest, hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab:

  • Wenn Putzen für dich eine lästige Pflicht ist, die du lieber loswerden möchtest, dann ist das Delegieren an eine Reinigungsfirma durchaus sinnvoll. Es gibt dir Zeit für andere, wichtigere Dinge.
  • Wenn du jedoch Putzen als eine Art „Aktivität“ oder „Meditation“ betrachtest, könntest du diese Aufgabe auch als wertvolle Zeit ansehen. Es ist nicht nur eine lästige Pflicht, sondern eine Möglichkeit, Ordnung in deinem Zuhause und in deinem Leben zu schaffen.

Am Ende kommt es darauf an, wie du dein Leben organisieren möchtest. Für einige ist das Putzen eine bereichernde Tätigkeit, für andere eine Routine, die sie gerne abgeben. Wichtig ist, dass du die Balance findest, die für dich am besten funktioniert.

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